Die Lebensversicherung

Herzlich willkommen auf unserem Portal rund um Lebensversicherungen. Hier finden Sie Infos und Ratgeber Artikel rund um die Lebensversicherung an sich, sowie alle dazugehörigen Versicherungsarten. Wir klären nicht nur, was eine Lebensversicherung ist, sondern auch viele weitere Fragen, wie beispielsweise:

  • Macht eine Lebensversicherung Sinn für mich?
  • Wie hoch sind die Zinsen bei Lebensversicherungen im Moment?
  • Welche Lebensversicherung brauche ich überhaupt?

Wer sich für den Abschluss einer solchen Versicherung interessiert oder mit dem Gedanken spielt, eine Lebensversicherung als Geldanlage abzuschließen, der ist hier genau richtig. Wir klären alle Fragen rund um Abschluss, Art und Auszahlung der Versicherung und der damit verbundenen Leistungen. Zunächst ist vor allem die Frage wichtig: Was ist eine Lebensversicherung und wie grenzt sich diese zu anderen Arten der Individualversicherungen ab?

Was ist eine Lebensversicherung?

Eine Lebensversicherung ist ein Überbegriff für verschiedene Arten von Versicherungen, die sich mit dem menschlichen Leben und allen dazugehörigen Aspekten auseinandersetzen. Abgesichert wird dabei bestimmte Risiken, die mit dem Leben oder der Unversehrtheit des Lebens zusammenhängen. Heute unterscheidet man verschiedene Arten der Lebensversicherung. Vor allem die folgenden Absicherungen sind bekannt und auch beliebt:

  • Todesfallversicherung
  • Erlebnisfallversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • und noch weitere Versicherungsarten… diese finden Sie unter: https://www.versicherungsguide.net

Insbesondere die Todesfallversicherung ist häufig anzutreffen, da dies eine effektive Möglichkeit bietet, den Hinterbliebenen ein wirtschaftliches Auskommen zu sichern. Auch die Erlebnisfallversicherung, die darauf abzielt, das Erleben eines bestimmten Zeitpunktes zu versichern, wird häufig angetroffen. Die Lebensversicherung ist dabei immer eine Individualversicherung.

Versicherungsgesellschaften vergeben Lebensversicherungen meist über mehrere Jahrzehnte, da somit das zu bearbeitende Kapital langfristig in der Gesellschaft bleibt. Der Versicherungsgeber investiert das vom Versicherungsnehmer eingezahlte Kapital gewinnbringend und finanziert sich somit. Wenn der Versicherte sich vorzeitig entscheidet, die Versicherung enden zu lassen (beispielsweise wegen finanzieller Engpässe), kann die Lebensversicherung auch an andere Versicherungsgesellschaften verkauft werden.

Die Versicherungsleistung ist die Ausbezahlung eines bestimmten Betrages in Geld. Der Begünstigte der Auszahlung ist dabei von der Art der Lebensversicherung abhängig: Bei einer Rentenversicherung oder einer Erlebnisfallversicherung ist der Versicherungsnehmer gleichzeitig der Begünstigte der Auszahlung. Bei der Todesfallversicherung werden die Hinterbliebenen, bzw. die vom Versicherungsnehmer gewählten Personen, die Begünstigten der Auszahlung.

Häufig werden Lebensversicherungen, insbesondere die Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Pflegeversicherung, mit der Unfallversicherung verwechselt. Dabei deckt die Unfallversicherung jedoch nur Schäden und Aufwendungen ab, die als Folge eines schweren Unfalls auftreten. Hier können der Tod des Versicherungsnehmers oder etwa dessen Invalidität als Auszahlungsereignis festgelegt werden. Die Sozialversicherung ähnelt ebenfalls einigen Arten der Lebensversicherung, beruht jedoch nicht auf einem Versicherungsvertrag.

Versicherungen für Beamte bilden in den allermeisten Fällen eine Besonderheit. Ausführliche Informationen für Beamte und Beamtenanwärter finden Sie auf folgenden Webseiten:

https://private-krankenversicherung-anwaerter.de/
https://www.private-krankenversicherung-tests.de/beste-private-krankenversicherung-beamte-test/
http://www.beamte-dienstunfaehigkeit.de/

Die Kapitallebensversicherung

In Deutschland zählt die Kapitallebensversicherung zu den populärsten Versicherungen überhaupt. Von den über 90 Millionen Lebensversicherungen entfallen rund 75 Prozent auf Kapitallebensversicherungen. Das eingezahlte Geld wird von der Versicherungsgesellschaft in festverzinsliche Wertpapiere oder auch in Aktien investiert. Dafür garantiert sie dem Kunden einen festen Mindestzins.

Bei Vertragsabschluss erfährt der Verbraucher die Summen für den Erlebens- und den Todesfall. Allerdings wird er nicht darüber informiert, wohin das eingezahlte Geld fließt. Nur ein Teil davon wird angespart, der Rest wird für den Risikoschutz sowie die Vertriebs- und Abschlusskosten verwendet. Seit vielen Jahren sind die Versicherer verpflichtet ihren Kunden die Verwaltungskosten mitzuteilen. Unbekannt bleibt hingegen der Betrag für den Todesfallschutz. Man kann jedoch davon ausgehen, dass normalerweise 75 bis 80 Prozent der einbezahlten Beträge verzinst werden.

Mittlerweile sind Kapitallebensversicherungen auch nicht mehr von Steuern befreit. Seit 2005 müssen alle Lebensversicherungen während der Auszahlungsphase versteuert werden. Wird eine neue Kapitallebensversicherung mit einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren abgeschlossen, werden 50 Prozent der Erträge versteuert.

Kapitallebensversicherungen kann man auf zweierlei Art und Weise nutzen. Zum einen dienen sie als Schutz für die Hinterbliebenen, man kann damit aber auch einfach Kapital ansparen. Zusätzlich kann die Kapitallebensversicherung auch als Altersvorsorge dienen, denn im Fall des Erlebens wird am Ende der Laufzeit die Summe inklusive den garantierten Zinsen und einer Gewinnbeteiligung ausgezahlt. Im Vergleich zur Risikolebensversicherung sind die monatlichen Beiträge höher und man ist nicht so flexibel. Möchte man diese Lebensversicherung frühzeitig kündigen, muss man mit einem erheblichen finanziellen Verlust rechnen.

Die fondsgebundene Lebensversicherung

Bei der fondsgebundenen Variante handelt es sich ebenfalls um eine Kombination aus Absicherung und Geldanlage. Im Unterschied zur Kapitallebensversicherung werden die Beiträge jedoch ausschließlich für Investmentfonds verwendet. Der Kunde hat ein Mitspracherecht und kann selbst entscheiden, ob er in Renten-, Aktien- oder Mischfonds investieren möchte.

Auch bei dieser Versicherung kommt nicht die komplette Summe zum Einsatz, ein Teil wird auch für Vertragskosten und den Todesfallschutz verwendet, die Kosten können je nach Versicherungsgesellschaft erheblich variieren. Der Kunde ist jedoch jederzeit über die Höhe des Sparvermögens informiert. Mit der fondgebundenen Lebensversicherung geht man jedoch ein wesentlich höheres Risiko ein. Der Versicherer garantiert keine bestimmte Verzinsung, außerdem ist man stets von der Entwicklung des Kapitalmarkts abhängig. Bezüglich der Versteuerung, kann man diese Variante mit der Kapitallebensversicherung vergleichen.

Die Risikolebensversicherung

Mit der Risikolebensversicherung kann man kein Kapital ansparen, es handelt sich somit um eine reine Todesfallversicherung. Sollte der Versicherungsnehmer das Ende der Vertragslaufzeit nicht erleben, wird eine festgelegte Summe an einen Begünstigten ausgezahlt. Verstirbt der Kunde in diesem Zeitraum nicht, bleibt am Ende für niemanden Geld übrig.

Eine Risikolebensversicherung sollte also nur dann in Betracht gezogen werden, wenn Hinterbliebene wirklich auf eine finanzielle Versorgung angewiesen sind.. Das wäre zum Beispiel bei Paaren oder jungen Familien mit nur einem Einkommen sinnvoll. Da es sich lediglich um eine Todesfallversicherung handelt, sind die monatlichen Beiträge in der Regel nicht sehr hoch. Bei vielen Anbietern kann man auch eine Reduzierung der Deckungssumme mit jedem weiteren Jahr vereinbaren, entsprechend sinken dann auch die Beiträge. Bei der Steuererklärung kann man die Risikolebensversicherung als Sonderausgaben geltend machen.

Die Britische Lebensversicherung

Noch relativ unbekannt ist die Britische Lebensversicherung, die allerdings mit den höchsten Renditen überzeugen kann. Bei dieser Variante werden die Beiträge hauptsächlich in Aktien investiert. Das erklärt auch den hohen Ertrag, denn deren jährliche Rendite liegt durchschnittlich bei acht bis zehn Prozent. Dabei muss man jedoch auch beachten, dass das Risiko entsprechend höher ist, als bei der klassischen und der fondsgebundenen Lebensversicherung. Auch beim Abschluss einer Britischen Lebensversicherung gelten die deutschen Rechte, und es erfolgt eine Überwachung durch die deutsche Aufsichtsbehörde.